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Weihnachtsgeschenke der besonderen Art
Bei Arbeiten im Zusammenhang der Erneuerung der Dachrinnen und der Blitzschutzanlage waren im Sommer 2010 Schäden am Kreuz unseres Kirchturms entdeckt worden, die seine Sanierung nötig machten. Vgl. dazu die Berichte in unserem „Archiv“:
15. 05. 11: Das Kloster Maria Engelport ohne Turmkreuz
09. 08. 11: Das „neue“ Turmkreuz
Dabei wurde auch das Zifferblatt untersucht und es stellte sich heraus, dass hier ein bloßes Überarbeiten nicht mehr genügen würde, es war ein völlig neues nötig. Sehen Sie dazu die Bilder im Bericht „Das ‚neue‘ Turmkreuz“.
So musste Mitte September der Kranwagen nochmals anrücken, und was blieb, war ein großes Loch im Turm…

Der Kranwagen Das Loch im Turm
Anfang Dezember meldete sich dann die beauftragte Firma wieder und nach einer letzten Absprache wegen den Farben kamen die Monteure am 22. 12. (!), um das Ziffernblatt wieder anzubringen. Ist das nicht ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art?

Das neue Ziffernblatt Ran an die Wand

Gut so Der Turm in alter / neuer Pracht
Damit ist nun die Sanierung des Kirchturms wenigstens vorläufig abgeschlossen, denn „zwischendurch“ wurden auch eine der beiden Läutemaschinen und die Steueruhr neu installiert.
Ein weiteres Geschenk, diesmal ganz überraschend, bekam das Kloster von einem Ehepaar aus der Nähe von Karlsruhe, die in der Woche vor Weihnachten zu einem persönlichen Einkehrtag zu uns kamen, und das Friedenslicht von Bethlehem mitbrachten.
Näheres zu diesem Licht:
http://www.friedenslicht.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedenslicht

Die Krippe in der Klosterkirche Die Krippe mit dem Friedenslicht
Ja, und dann kamen über 50 Menschen, um in und mit dem Kloster Weihnachten zu feiern. Schon seit vielen Jahren laden wir ein, diese „Tage des Glaubens“ mit uns zu begehen. „Auszeit im Kloster“ wird das gerne auch genannt.
Die Gottesdienste mit der Klostergemeinde, eigene Gebetszeiten, die Begegnungen beim gemeinsamen Essen und auch im Klosterkeller, die uns umgebende Landschaft - so nass und aufgeweicht, wie sie halt zur Zeit ist, sowie einige zusätzliche Angebote schaffen eine Atmosphäre, in der Menschen zur Ruhe, zu sich und zu ihrem Gott finden können.
Aber auch die Mitmenschen werden neu gesehen und erlebt. Kontakte, ja Freundschaften, die mit Sicherheit über die Zeit hier hinausreichen werden, entstehen. Aus dem Nebeneinander wird ein wohltuendes Miteinander.
„Das ist ja fast wie Exerzitien!“, haben einige ihre Erlebnisse und Empfindungen zusammengefasst.
In den sog. „Tagen zwischen den Jahren“ war ein Kommen und Gehen, aber die innere Haltung blieb dieselbe. Die „Neuankömmlinge“ sind integriert, bevor ihnen das recht bewusst wird. Und so werden Silvester und Neujahr zu Erlebnissen und Erfahrungen, die man nicht mehr missen möchte. Auch diese Tage werden zu „Tagen des Glaubens“, wobei Erholung und Entspannung nicht zu kurz kommen, sondern wesentliche Bestandteile der „Erneuerung“ sind.

Beim Tischgebet
Wir vom Kloster werden diese Tage auch im kommenden Jahr wieder anbieten…. Aber zuerst kommen ja die Kar- und Ostertage!
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